WebGL ist eines von HTML5′s Features, die wohl am meisten unsere Zukunft des Webs verändern werden. Live-erstellte 3D-Modelle können nicht nur Online-Spiele in eine neue Dimension verhelfen: Auch sinnvolle Applikationen wie Google Maps profitieren von der neuen Technologie. Was mit WebGL alles möglich ist? Hier ein paar gelungene Beispiele:

Ellie Goulding – Lights (Link)

Dieses Experiment ist eine Form des interaktiven Musikvideos. Man fliegt mit einer Art Sternschnuppe durch einen virtuellen Raum und sieht, wie sich die Welt um einen verändert und immer mehr verrückte Animationen drauf hat. Mehrere Minuten habe ich dieses WebGL-Musikspiel betrachtet und immer wieder gab es etwas Neues zu entdecken. Durch Mausbewegung und Klick lassen sich auch Weg und Geschwindigkeit des “Lichts” beeinflussen. Diese Screenshots sagen leider nicht aus, wie großartig die Erfahrung bei diesem Video ist. Also selber angucken: Pflichtlink!

MapsGL (Link)

Google Maps schlägt seinen Usern derzeit vor “mal etwas Neues auszuprobieren” und will seine Maps mithilfe von WebGL verschnellern. In (noch) wenigen Städten bekommt man bereits einen Einblick, was so möglich ist. 45° Ansichten mit 3D-Modellen sind bereits in Rom möglich und erlauben ein etwas freieres Erkunden der Karten. Ebenso ist ein schnellerer Wechsel zwischen der normalen Ansicht und Street-View möglich. Link

Google Bücherregal (Link)

Vielen Leuten fehlt beim Online-Shopping das Stöber-Gefühl. Wäre es nicht großartig, wenn so ein Feeling auf den Browser übertragen werden könnte? Das Google Bookcase  ist ein vollständiges 3D-Bücherregal mit Interaktionen bis hin zum Öffnen und Schließen der Bücher. Es lässt sich mithilfe der Maus und sogar Multitouch-Gesten durch das endlose Regal surfen. Link